Für Wirkung gemacht: Unsere ersten QCI Next-Projekte laufen an

29. Oktober 2026

In QCI Next bauen wir unsere erfolgreichsten Hardware-, Software- und App-Projekte aus und erweitern sie für echten Impact. Jetzt sind die ersten Next-Projekte angelaufen, weitere folgen.


HAPEQS

Hardware-Adaption von PDE Quanten-Solver

Partielle Differenzialgleichungen, ein mathematisches Konstrukt, haben schier unendliche Anwendungsfälle in der Forschung und Industrie. Und Quantencomputer können sie besser als klassische Rechner lösen. Deswegen entwickeln wir im Next-Projekt HAPEQS nicht nur Hardware-nah einen Quanten-Solver für PDEs für einen Neutralatom-Quantencomputer, sondern liefern drei Industrie- und Forschungs-relevante Anwendungsfälle bei der Strömungssimulation, der Materialforschung bei Batteriezellen und der Klimasimulation gleich mit. So entstehen Quanten-Rechenleistung, -Algorithmik und -Anwendungsfall in einem Full-Stack-Paket für direkten, praktischen Nutzen.

Q2Fly

Quanteneffekte und Polaronen in Brennstoffzellen

Auf dem Weg zur nachhaltigen Luftfahrt klafft eine technologische Lücke: leistungsfähige Methoden, um Ladungstransportmechanismen und Katalysatorprozesse in Brennstoffzellen unter realistischen Betriebsbedingungen effizient zu simulieren und daraus gezielt Materialien abzuleiten. Q2Fly kombiniert hardwareoptimierte Quantensimulation mit KI-gestützter Quantenoptimierung und schafft damit die Grundlage für eine systematische, schnellere und ressourcenschonende Materialentwicklung für langlebige und hochperformante Brennstoffzellen in der Luftfahrt.

HyQCuP

Hybrid Quantum Computing Program

In den Projekten Attraqt’em und QMPC sind vielversprechende hybride Quanten/klassische-Optimierungsalgorithmen entstanden. Mit HyQCuP machen wir diese industrie-relevanten Tolls in einem plattformunabhängigen Framework verfügbar. Das Projekt schließt diese Lücke durch die Integration als Python-Module ins QCI Connect SDK. Damit vereinfacht HyQCuP die Nutzung für die DLR QCI-Community und Industrie, ermöglicht reproduzierbares Benchmarking und schafft die Grundlage für skalierbare, industrielle Quantenoptimierungs-Anwendungen.

FÖNIQS

Technologien für Festkörperbasierte nanoskalige Quantensysteme

Quantencomputer auf Basis von NV-Zentren haben viele Vorteile – und einen gewaltigen Nachteil: noch können sie nicht erfolgreich skaliert werden. Herkömmliche Herstellungsmethoden sind schlicht nicht präzise genug, um die NV-Zentren nah genug und auf richtige Weise nebeneinander im Diamant zu positionieren. Mit dem Wissen (und der IP) aus dem Vorgängerprojekt StarQ, eigens-entwickelten Prozessen und neuartiger Infrastruktur soll FÖNIQS eine erfolgreiche Kopplung und Skalierung demonstrieren und damit das Skalierungshindernis aus dem Weg räumen.

BASIQ Transfer

Batteriematerial-Simulation mit Quantencomputern

Es gibt ein zentrales Problem in der Entwicklung von Batteriematerialien: Klassische Simulationsmethoden können die komplexen Prozesse von Batteriezellen oft nicht präzise darstellen. Quantencomputer versprechen hier einen theoretischen Vorteil. BASIQ Transfer schließt mit skalierbaren Quantenalgorithmen für dynamische Prozesse und stark korrelierte Systeme die Lücke zwischen theoretischem Quantenvorteil und praktischer Anwendung. Damit sollen künftig Materialeigenschaften von Batterien präzise vorhersagbar werden, um die Entwicklung sicherer, leistungsfähiger Batterien zu beschleunigen und somit die Energiewende voranzutreiben.