Da ist Dynamik im Labor, auch auf kleinster Ebene: Das Projekt QSea II zeigt zum ersten Mal die kontrollierte Bewegung eines geladenen Teilchens. Wie im Video erkennbar, konnte das QSea-Team ein Ion einfangen und bewegen. Durch Elektromagnetfelder gelingt das Ionen-Shuttling auf dem Ionenfallenchip nach links und rechts und über zwei Chips hinweg. Damit demonstriert das gemeinsame Projekt von eleQtron, ParityQC und NXP Semiconductors einen weiteren Meilenstein auf dem Weg, Quantentechnologien gesellschaftlich und kommerziell nutzbar zu machen.
Shuttling eines Ions von einem Prozessor zu einem anderen Prozessor. Damit können zukünftig zwei Ionenfallen gekoppelt und so zwei getrennte Ionenfallen-Register zu einem größeren Register verschränkt werden – ein Schritt zur Skalierung der Ionenfallen-Technologie hin zu Quantenprozessoren mit größeren Qubit-Anzahlen.
Video: QSea-Konsortium
QSea II baut einen modularen und skalierbaren Quantencomputer auf Basis der MAGIC-Plattform für gefangene Ionen-Qubits mit gatterbasierter Steuerung. Die Basis bilden gespeicherte Ionen-Qubits, die miteinander über Magnetfeldgradienten gekoppelt sind. So können einzelne Qubits über hochfrequente Impulse gesteuert werden. Dabei baut eleQtron die Hardware für den Quantenprozessor und ParityQC entwickelt ein Betriebssystem und Algorithmen für die Hardware. NXP Semiconductors liefert die Steuer- und Regelelektronik sowie die Sensorlösung dazu.


