Planqc unterstützt NeMoQC & ToQuaFlics bei der Strömungs- und Aeroelastik-Simulation mit Quantencomputern

23. September 2025

Wir haben per Ausschreibung nach Unterstützung für unsere Luftfahrt-Projekte NeMoQC & ToQuaFlics gesucht. Zusammen mit den Unterauftragnehmern Technische Universität München, dem Softwareanbieter Engys und dem Luftfahrtunternehmen Airbus Operations wird uns Planqc dabei helfen, das Potenzial von Quantencomputern bei der Simulation von Luftströmung und Aeroelastik zu entwickeln.

Wie können Quantencomputer die Entwicklung von Flugzeugen verbessern und die Luftfahrt nachhaltiger machen? Das wollen wir in den Schwesterprojekten NeMoQC des DLR-Instituts für KI-Sicherheit und ToQuaFlics des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik zusammen mit unseren Industriepartnern herausfinden.

Unsere europaweite Ausschreibung hat das Quantencomputing-Startup Planqc als Hauptauftragnehmer gewonnen. Die Technische Universität München (TUM) mit dem Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik, der Software-Entwickler Engys und das Luftfahrtunternehmen Airbus Operations unterstützen als Unterauftragnehmer.

Quantenbasierte Vorhersage und Strömungssimulation für die Luftfahrt

Konkret: Die Projekte nutzen quanten- und quanteninspirierte Algorithmen, um komplexe physikalische Strömungs- und Strukturprozesse deutlich schneller und genauer zu simulieren als mit klassischen Methoden. Das eröffnet neue Möglichkeiten des aerodynamischen Designs und der Optimierung zukünftiger Flugzeugkonzepte. So leistet Quantencomputing nicht nur einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Luftfahrt und zu größerem Komfort, sondern ermöglicht auch einen industriellen Marktvorteil.

NeMoQC und ToQuaFlics entwickeln komplementäre Quantenalgorithmen für zwei zentrale Herausforderungen der Flugzeugentwicklung: die zuverlässige Vorhersage struktureller Instabilitäten unter aerodynamischer Last und die realitätsnahe Simulation aerodynamischer Strömungen. Das sind Schlüsselbausteine für künftige Anwendungen von Quantencomputing in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Gemeinsam arbeiten DLR-Forschung, Deep-Tech-Startups und Industrieunternehmen praxisnah an konkreten Anwendungsfragen mit echter Wirkung. Dabei entstehen nicht nur technologisch anspruchsvolle Lösungen, sondern auch ein Modell dafür, wie Europa technologische Souveränität mit Praxisnähe verbindet. Das zählt insbesondere für Schlüsselbranchen wie die Luftfahrt mit ihrem Innovationsdruck, hohem Rechenbedarf und anspruchsvollen Nachhaltigkeitszielen.