Teilprojekt Q2H: Industriepartner für das DLR QCI-Projekt QuantiCoM gesucht

Wir suchen weitere Industriepartner für unser DLR QCI-Projekt QuantiCoM für die Entwicklung von Algorithmen für atomistische Simulationen von Materialien und periodischen Systemen.

Diese Ausschreibung ist geschlossen. Aber wir haben noch viele weitere geplant.

Unser Projekt QuantiCoM erforscht Werkzeuge zur schnellen Materialentdeckung und -entwicklung, den Transfer zur Anwendung zu industriellen Partnern sowie die Identifikation von Simulationsansätzen, die einen Quantenvorteil versprechen.

Das Teilprojekt Q2H befasst sich mit der Entwicklung von atomistischen Simulationen auf Basis von Quantenhardware. Dabei soll zunächst ausgehend von verfügbarer beziehungsweise absehbarer Hardware ein allgemeines Konzept entwickelt werden, mit welchen Ansätzen und Näherungsverfahren physikalisch sinnvolle Rechnungen am besten Quantenvorteile nutzen können. Als exemplarisches Projekt sollen Simulationen im Bereich Statik und Dynamik von Wasserstoff und Wasser durchgeführt werden.

Alle Details zur Ausschreibung: TED: 498688-2023. Die Einreichungsfrist endet am 11.09.2023, 14 Uhr Ortszeit.

Die Ziele von QuantiCoM Q2H

  • Entwicklung von Algorithmen zur Materialsimulation von Wasserstoff und Wasser
  • Benchmarking der QC-Algorithmen mit klassischer HPC-Rechnung
  • Abschätzung zur Auswirkung der Algorithmen auf weitere Atomsorten

Das Projekt QuantiCoM wird vom DLR-Institut für Werkstoffforschung in Köln geleitet. Beteiligt sind das DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum und das DLR-Institut für Technische Thermodynamik. Der Forschungsschwerpunkt des Instituts für Werkstoff-Forschung liegt in der Entwicklung neuer Werkstofflösungen und ihrer Prozesstechniken für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, in der Energie und im Automobilsektor. In Kooperation mit anderen DLR-Instituten sowie nationalen und internationalen Partnern arbeitet das Institut für Werkstoff-Forschung an Grundlagen- und angewandter Forschung. Das Forschungsportfolio erstreckt sich entlang der Bereiche der metallischen Strukturen, der hybriden Systeme und Intermetallics, der Struktur- und Funktionskeramik, der thermoelektrischen Systemen, der Aerogelen und Aerogelverbundwerkstoffen sowie der Hochtemperatur- und Funktionsschichten.